FOND STRATEGIE
>
Einleitung/Überblick
>
MimoMat™
Strategie
>
Aktien Surfen
>
Beispiele und Illustrationen
>
Kurznotiz zu
ETFs (Exchange Traded Funds)
>
IPO
Beispiel
>
Das
Beispiel hinsichtlich News
>
Ziel
der MimoMat™
Strategie
>
Praktische Anwendung der
MimoMat™
Strategie
>
Position Trading
anhand der CF Strategie
>
Beispiele zum Position
Trading anhand der CF Strategie
>
Ein Wort zum Risk Management
>
Kontaktinformation
>
Disclaimer/Wichtiger Hinweis
Einleitung/Überblick
Die MimoMat™
und
Position Trading anhand der CF Strategie Methoden wurden insbesondere für aktive Hedge Fonds entwickelt
die Aktien und ETFs die an den U.S. Börsen notieren, traden . Grundlegend
besteht die
MimoMat™
Trading Strategie in
der Ausnützung von sogenannten Micro Movements ("Mini" Bewegungen)
einer Aktie innerhalb deren jeweiligen Macro Trends, und daher die Bezeichnung
MimoMat™
(Micro movements within Macro trends). Es ist dabei egal
ob sich der Macro Trend aufwärts oder nach unten bewegt. Innerhalb
des längerfristigen generellen Trends, dem sogenannten Macro Trend,
agieren praktisch alle Aktien, insbesondere Aktien mit hohem Handelsvolumen
und Lquidität,
in Micro Movements die üblicherweise nicht den Macro Trend
verändern. Es gibt allerdings diesbezüglich einige Ausnahmen, wie z.B.
wichtige Unternehmens-News die den Macro Trend des Aktienkurses
deutlich verändern können.
MimoMat™
Strategie
Micro Movements innerhalb eines Macro
Trends geschehen üblicherweise täglich. Solche Micro Movements
bestehen oft in einem Volatilitätsbereich von ca. 1% - 10%. Dabei
wird
beabsichtigt einen ca. 25% - 30% Gewinnanteil der betreffenden
Kursschwankung je Transaktionen
innerhalb des Micro Movements zu erzielen. Aufgrund dieser
Strategie wird mit minimalem Risiko ein ca. 0,25% - 3% Nettogewinn/Kapitalgewinn pro Transaktion des eingesetzten Kapitals
erzielt. Oft können diese Gewinne
innerhalb von ein paar Minuten und manchmal sogar innerhalb von ein
paar Sekunden erzielt werden. Und wenn solche
Kursbewegungen stattfinden können mit dieser Strategie
täglich frequentierte Transaktionen innerhalb der Sequenzen dieser
Micro Movements durchgeführt werden. Diese Strategie ist auch bei
opportunistischen Marktsituationen anwendbar sowie bei spezifischen
Aktien wenn z.B. unerwartete News und Gerüchte den Markt bzw. das
jeweilige Papier beherrschen.
Um den gesamten Vorteil dieser Micro
Movements zu nützen und die Risiken hinsichtlich der Liquidität zu
reduzieren, muss eine Aktie ein grosses Handelsvolumen aufweisen,
damit auch durch grössere Aktienpositionen der Aktienpreis weder
beim Kauf noch beim Verkauf beträchtlich beeinflusst wird. Daher ist
die MimoMat™
Strategie nur bei Aktien mit einem Handelsvolumen von mehreren
Millionen Aktien täglich, anwendbar.
Aktien Surfen
Zu Illustrationszwecken und um das Verständnis zu der MimoMat™
Strategie zu vereinfachen, so ist die MimoMat™
Strategie eine Art des Aktiensurfens. D.h., eine Welle die entweder
nach oben oder nach unten neigt, wird identifiziert, um diese Welle
solange wie möglich zu reiten bzw. diese profitabel auszunützen.
Grundlegend gilt die alte Börsenregel "The Trend is your Friend"
(Der Trend ist dein Freund). Klarerweise ist die MimoMat™
Strategie wesentlich umfangreicher indem nicht nur interessante
Kurswellen bzw. Micro Movements rechtzeitig identifiziert werden, sondern auch Schätzungen
hinsichtlichen deren Stärke (potenzielle prozentuelle Bewegung) einer
solchen Welle/Micro Movement berechnet wird.
Beispiele
und Illustrationen:
Am 20. November 2006 eröffnete die Nasdaq-notierte Aktie WYNN
(Wynn Resort) um ca. 5% niedriger gegenüber dem Schlusskurs
(ca. US$ 94,-) des
Vortages um die ca. US$ 89,- je Aktie. Zu dieser Zeit war der Macro Trend
bei WYNN für jede Periode steigend, sowohl für die 1-Monat,
6-Monate, 1-Jahr und 3-Jahres Zeitabschnitte. Innerhalb des
generellen Trends gab es viele Micro Movements. Um die
höchstmögliche Genauigkeit zu erzielen und das Risiko zu reduzieren,
verwenden wir zusätzliche Komponenten und Unterteilungen in
sogenannte Sub-Macro Trends. Sub-Macro Trends werden als
kurzfristige (die jeweilige Zeitperiode ist unterschiedlich)
Macro Trends innerhalb eines generellen Macro Trends definiert. Ein
Sub-Macro Trend ist entweder im Einklang mit der Richtung des
generellen Macro Trends, oder er kann sich auch kurzfristig gegen
den generellen Macro Trend richten, wie z.B. während der
Kurskorrekturphasen.
Im Fall der WYNN Aktie war am 20. Nov.
in der Anfangsperiode der Börsensitzung ein Kaufpreis von ca. US$ 89,- je Aktie möglich. Der Aktienkurs sprang rasch auf ca. US$ 92,50
zurück. Indem wir unsere MimoMat™ Strategie
verwendeten, mussten wir auf eine Bestätigung des
aufwärtigen Micro Movements, ―dem Rebound―, zuwarten, was durch ein
Aufwärtsmomentum durch steigendes Kaufvolumen angezeigt wurde. Daher
kauften wir die Aktie um US$ 90,- und innerhalb von ca. 2 - 3
Minuten stieg der Kurs auf US$ 91,- je Aktie und wir verkauften die
Position. Ein paar Minuten später erreichte der Kurs sogar ca. US$
92,50 bevor er wieder nach unten tendierte. Das gesamte
aufwärtige Micro Movement erreichte ca. 3,9% von denen wir ca. 1,1%
Gewinn innerhalb von ca. 2 - 3 Minuten verbuchen konnten.
Zusätzlich zu dieser einen Transaktion in der Aufwärtsbewegung, hätte
man auch das Topping Out dieses Micro Movements bei ca. US$ 92,50
einschätzen können, um dann vielleicht eine Short Position bei ca.
US$ 92,- je Aktie einzugehen und diese Position dann bei ca. US$
91,- wieder zu decken. Damit wäre ein weiterer Kapitalgewinn von ca.
0,8% möglich gewesen.
Kurznotiz zu ETFs
(Exchange Traded Funds):
Es gibt meherere Komponenten um
interessante Micro Movements zu identifizieren. Aspekte hinsichtlich
des Handelsvolumens sowie Aktienblöcke in der Aufwärts- bzw. der Abwärtsbewegung zeigen
z.B.
die entsprechende Stärke der Bewegung an, sowie auch besondere
Firmen-spezifische News. Im Jahr 2008, das ein Traderjahr war, gab
es unzählige Möglichkeiten die MimoMat™
Strategie einzusetzen. Zum Beispiel, im Juli 2008 gab es einen
vorrübergehenden Boden bzw. Washout in vielen Marktsektoren, wie z.B.
bei den Fluglinien, den Eigenheimbaufirmen und den Finanzwerten.
Viele Aktien sprangen im Kurs innerhalb von ein paar Wochen gleich
um mehrere hundert Prozent nach oben. Aber nicht nur einzelne Aktien
waren für die MimoMat™
Strategie ideal geeignet, sondern auch Sektorindizien und deren
betreffende ETFs (Exchange Traded Funds) und ETNs
(Exchange Traded Notes). Mit der Verfügbarkeit von mehr und mehr
ETFs und ETNs wurde das Risiko beim Trading für Profis reduziert, da
es oft leichter ist einen Trend und die Micro Movements innerhalb
eines Sektors und des Gesamtmarktes festzustellen als bei einzelnen
Aktien. Insbesondere ETFs und ETNs die einen Hebel beinhalten,
offerieren meist auch eine höhere Volatilität und daher bessere
Tradingmöglichkeiten. Mit bestimmten ETFs und ETNs kann man auch
bequem und effektiv ein Hedging durchführen, wie z.B. mit bestimmten
Short ETFs aund Short ETNs wobei man sehr effektiv beide Seiten des
Marktes handeln kann, nämlich sowohl auf der Upside als auch auf der
Downside. Links angeführt auf dieser Website finden Sie einige Links zu
populären ETFs,
IPO Beispiel:
Der NMX (Nymex) IPO am 17. Nov. 2006
war eine der besten Short-Term Trading Gelegenheiten durch ein Micro
Movement. Es war ganz leicht die Aktie um ca. US$ 125,- bei der
Erstnotierung der Aktie zu kaufen und dann innerhalb von ca. 10-15
Minuten handelte die Aktie auf ca. US$ 152,-. Realistisch war es
sehr leicht die Aktie um ca. US$ 145,- wieder zu verkaufen
und so blitzartig einen Gewinn von ca. 16% zu erzielen. Im Fall
eines IPOs besteht klarerweise kein offizieller Macro Trend, ausser eben die
Angaben aus dem Emissionsprospekt hinsichtlich des steigenden Umsatzes und Gewinnes
des betreffenden Unternehmens, sowie den Fundamentaldaten
inkl. dem Vergleich zu anderen Aktien aus dem selben Sektor
hinsichtlich Marktwert, usw. Daher kann zumindest ein geschätzter
bzw. bildlich vorstellbarer
Macro Trend erstellt werden. Eine Spekulation dieser Art ist auf jeden Fall
riskanter, doch ist auch der mögliche Kapitalgewinn dadurch
wesentlich höher als bei den typischen Konditionen etablierter Aktien,
und daher lag der Kapitalgewinn bei ca. 16% innerhalb von ein paar
Minuten. Doch nicht jeder IPO ist für die MimoMat™
Strategie geeignet.
Das Beispiel hinsichtlich
News:
Als weiteres Beispiel können wir uns
die folgenden Aktien kurz ansehen: GM und MGM am 22. Nov. 2006. Als
bekanntgegeben wurde, dass Kirk Kerkorian's Tracinda Corporation
zusätzlich 15 Millionen MGM Aktien mit einem Preis bis zu US$ 55,-
je Aktie kaufen würde, eröffnete die Aktie klarerweise wesentlich höher
vom US$ 49,- Schlusskurs des Vortages. Realistisch betrachtet,
war am 22. Nov. bei Börseneröffnung ein Kaufpreis von ca. US$ 52,50
möglich und kurz danach gab es nicht das geringste Problem die Aktie
zu einem Kurs von mehr als US$ 54,- zu verkaufen, und dabei einen 2,8% Gewinn zu
kassieren. Während es am 22. Nov. mehrere Gerüchte gab, dass
aufgrund des MGM Zukaufs, Mr. Kerkorian vielleicht einen Teil seiner
GM Aktienposition veräussern könnte, wurde diese Spekulation dann am
Nachmittag des selben Tages bestätigt, indem Mr. Kerkorian 25%
seiner GM Position verkaufte und auf 7,4% reduzierte. Die GM Aktie fiel von ca. US$ 32,- auf
ca. US$ 31,- wobei ein Short Selling Gewinn von ca. US$ 1,- bzw. ca.
3% innerhalb von wenigen Minuten während dieses Micro Movements realisiert
werden konnte.
In letzter Zeit, insbesondere seit dem Sommer 2008
gab und gibt es unzählige opportunistische News Ereignisse mit stark
erweiterten Kursschwankungen. Dabei spielt nun immer häufiger der
Faktor der Overemotion eine wichtige Rolle (Overemotion beim
Aktienhandel ergibt sich wenn aufgrund emotionellem Trading
praktisch alle technischen Indikatoren ignoriert werden und Aktien
plötzlich einen extremen Overbought oder Oversold Status erreichen).
Der Faktor der Overemotion kann erstklassig von MimoMat™
Traders genützt werden. Es gab in den letzten drei Tagen des Jahres
2008 noch eine interessante MimoMat™
Trading Opportunity als Dow Chemical (DOW) von der Regierung
in Kuwait darüber informiert wurde, dass jene ein Multimilliarden-Dollar
Venture mit Dow streichen. Damit kamen sofort Spekulationen in den
Markt, dass dadurch Dow's geplanter Kauf von Rohm & Haas (ROH)
gefährdet sei. Als Resultat dieser Spekulationen öffneten ROH Aktien
am 29. Dez. 2008 um fast 25% tiefer und notierten unter US$ 48,- je
Aktie. Während des Tages gab es einen leichten Rebound der Aktien
auf ca. US$ 54,- und ein paar Tage später am 31. Dez. 2008 notierten
die ROH Aktien dann wieder bei über US$ 62,- je Aktie. Damit ergab
sich ein idealer Rebound Trade von 29% innerhalb von nur 3 Tagen.
Mit der MimoMat™
Strategie hätte man natürlich täglich und laufend Gewinne
mitgenommen um diese Gewinne abzusichern, da eben die Zukunft immer
ungewiss ist.
Ziel der MimoMat™
Strategie:
Das Hauptziel der MimoMat™
Strategie ist es innerhalb der kürzest möglichen
Zeitspanne maximale Kapitalgewinne in jeder Transaktion zu
generieren und abzusichern. Dabei soll auch das mögliche
Verlustrisiko in solchen Transaktionen reduziert werden. Die grundsätzliche
Ausrichtung der MimoMat™
Strategie bezieht sich auf Ertrag/Einkommen. Das langjährige Wachstum des
Fondvermögen wird vor allem durch Zusammensammlung häufiger und
laufender Gewinne erzielt.
Jeden Tag gibt es Micro Movements bei
Aktien und ETFs die ein grösseres Handelsvolumen aufweisen, ... normalerweise
bei Aktien die mehrere Millionen Aktien täglich handeln. Die
Gelegenheiten sind zahlreich und durch die Anwendung der MimoMat™
Strategie können potenzielle Micro Movements bei gewissen Aktien
identifiziert werden (eine
teilweise Dokumentation von 2006 - 2010 zur Anwendung bzw. Nachverfolgung der MimoMat™
Strategie können unter dem Link
http://www.be24.at/blog/author/dietmar_scherf
in Deutsch nachgelesen werden).

Praktische
Anwendung der MimoMat™
Strategie:
Gewinne müssen schnell abgesichert werden. Jeder Trade sollte
gewinnbringend sein, selbst wenn es sich nur um kleine Gewinne
handelt. Es gibt einen Spruch im Englischen der übersetzt lautet:
"Derjenige der Gewinne mitnimmt kann nicht Pleite gehen."
Beispiel: Im Jahr 2008 (das das schlechteste Börsenjahr seit
1931 war) führten wir mehr als 1.000 Trades durch, wobei wir nur
13 Trades netto mit einem minimalen Verlust buchten. Bei diesen
Verlusten waren bereits unsere "beabsichtigten" Verluste der
Hedgepositionen-Trades inkludiert, da die gewinnbringenden
Gegentrades grössere Gewinne als die "beabsichtigten"
Verluste der Hedgepositionen einbrachten. Da jeder Trade sorgfälltig
ausgesucht wird, so ist es uns fast immer möglich sogar die
Hedgepositionen-Trades gewinnbringend abzuschliessen, da eben Aktien
und ETFs in Wellen und Zyklen handeln. Doch gelegentlich passiert es
jedem Trader, -selbst unter Anwendung der MimoMat™
Strategie-, dass man eben mit einer Position für eine gewisse Zeit
hängenbleibt. Darum ist es vorteilhaft nur einen Teil des
verfügbaren Tradingkapitals für einen jeweiligen Trade einzusetzen.
Je nach Marktsituation und Momentum empfehlen wir nie mehr als
maximal ca. 10%-20% des verfügbaren Kapitals bei einem Trade
einzusetzen. Man muss liquide bleiben falls man eben mit einer
Position hängen bleibt. Gemäss unserer Erfahrung haben wir
beobachtet dass es nur sehr selten gut ist echte Verluste zu buchen,
ausser realisierte Verluste können durch Gegentrades wieder
ausgeglichen werden. Da einzelne Aktien theoretisch auf Null sinken
können, so gibt es bei ETFs irgendwie eine gewisse Sicherheit, da im
Laufe der Zeit die meisten ETFs wieder den Einstandspreis erreichen
und als eine Art Index funktionieren bzw. sogar tatsächliche Index
ETFs sind.
Und obwohl ein guter Trader praktisch täglich
Tradinggewinne absichern und buchen wird, so wird es dennoch diese
seltenen Positionen geben, -inklusive Hedgepositionen-, die man mit
einem Papierverlust für eine gewisse Zeit mitzieht, bis eben jene
Positionen wieder den Einstandspreis erreichen oder gar Gewinne
damit gebucht werden können. Daher kann es sein, dass die insgesamte
Performance eines Portfolios für eine gewisse Zeit sogar einen
Papierverlust aufweist, obwohl täglich Tradinggewinne erzielt werden
und sich dadurch der Barbestand laufend erhöht. Aufgrund von Risk
Managment Massnahmen ist es empfehlenswert nur in Aktien/ETFs zu
handeln die auch ein langfristiges Investmentpotential aufweisen.
Mit dieser Strategie fährt man im Laufe der Zeit wesentlich besser
als mit den meisten anderen Strategien, da die wenigen Positionen
die einen vorrübergehenden Papierverlust aufweisen, dann
schlussendlich wieder den Einstiegspreis erreichen und zwischendurch
die täglichen Tradinggewinne laufend abgesichert werden und sich so
vermehren. Je nach Marktsituation denken wir auch dass es sinnvoll
ist laufend für Tage und Wochen hindurch immer in den selben Aktien/ETFs
zu traden. Dadurch lernt der Trader das genaue Verhaltensschema
bestimmter Aktien/ETFs kennen.
Position Trading anhand der CF
Strategie
Position Trading anhand der CF Strategie
kann einer der profitabelsten Trading Methoden sein. Wie
funktioniert Position Trading? Man analysiert gewisse Aktien und/oder
ETFs und man kauft dann zu einem gewissen Zeitpunkt eine oder
mehrere Positionen in einer spezifischen Aktie/ETF. Wenn nun der
Kurs jener Aktie/ETF steigt, dann werden ein paar Positionen bzw.
die gesamte Position im jeweiligen Papier um einen Gewinn verkauft.
Aber wenn der Kurs der spezifischen Aktie/ETF dann wieder fällt, und
das Risk/Reward Verhältnis ist noch immer vorteilhalft, dann wird
nochmals eine bzw. mehrere Positionen im jeweiligen Papier zu einem
nun niedrigeren Kurs gekauft damit man zukünftig wieder von einem
Kursanstieg profitieren kann.
Hier erklären wir nun den Kern
der Strategie. Es ist im Prinzip völlig egal ob der Kurs der
spezifischen Aktie/ETF rauf oder runter geht, denn der aktive
Position Trader wird die diversen Positionen in der jeweiligen Aktie/ETF
gemäss dem jeweiligen Trend laufend durchhandeln. Durch das laufende
Durchhandeln der diversen Positionen in einer spezifischen Aktie/ETF
werden laufend Gewinne erzielt. Wenn der Kurstrend vorrübergehend
nach unten tendiert, dann wird eine oder auch die gesamte Position
in einem spezifischen Wertpapier verkauft um diese Position(en) dann
später zu einem niedrigeren Preis wieder nachzukaufen, ... ähnlich
wie ein Leerverkauf. Wir nennen diese Strategie "Interne Shorts" da
wir bereits die Position(en) die wir in einen fallenden Kurs
verkaufen, besitzen. Der ursprüngliche Kaufpreis der Position(en)
ist dabei nicht ausschlaggebend, da wir die Position(en) zu einem
gewissen Zeitpunkt verkaufen, um dann jene Position(en) später zu
einem niedrigeren Kurs nachzukaufen. Daher ist es nicht notwendig
Wertpapiere von Dritten zum Leerverkauf auszuborgen, und mit dieser
Strategie fallen auch keine zusätzliche Kosten für den Leerverkauf
an.
Das grundlegende Ziel beim
Kauf von Positionen in einer spezifischen Aktie/ETF ist die
Erwartung dass der Kurs der betreffenden Aktie/ETF langfristig nach
oben steigt. Aber auch das Gegenteil, nämlich die Spekulation auf
fallende Kurse ist ebenfalls eine potenzielle Strategie, wobei wir
diese Strategie hier nicht erläutern werden um nicht unnötige
Verwirrung hinsichtlich echter Shorts (Leerverkäufe) in
Nutzung dieser Strategie zu erwecken. Unser Ziel ist es spezifische
Aktien/ETF Positionen zu erwerben die ein langfristiges
Kurspotential aufweisen. Volatilität ist der wichtigste Komponent
beim Position Trading anhand der CF Strategie. Manche Positionen
können auf einer Intraday Basis für ein Jahr hindurch oder auch
länger laufend durchgehandelt werden. Es ist alles vom Trend und der
Marktsituation abhängig. Auch wenn der Kurs einer Aktie/ETF konstant
steigt, so ist es das Ziel unserer Strategie laufend Gewinne
mitzunehmen. Es kann nämlich täglich alles Mögliche in einer Aktie/ETF
oder im Markt geschehen. Daher ist es wichtig so liquide wie nur
möglich zu bleiben und so oft wie nur möglich die Positionen
durchzuhandeln. Beim
Position Trading anhand der CF Strategie
verwenden wir auch die oben erwähnte
MimoMat™
Trading Strategie, indem wir die kurzfristigen Bewegungen einer
Aktie/ETF innerhalb eines Macrotrends nutzen. Je nach Volatilität so
ist es nicht selten dass man Positionen in einer bestimmten Aktie/ETF
ca. 5-10mal täglich durchhandeln kann.
Da nicht jede Aktie/ETF immer
täglich genügend Volatilität aufweisen wird, so ist es sinnvoll
zumindest eine Handvoll oder auch ein Dutzend Wertpapiere zum
Position Trading auszuwählen. Je nach Marktsituation und -trend, so
empfiehlt es sich dass Position Traders auch Short ETFs mittels
Position Trading in einem fallenden Markt durchhandeln. Man muss
dabei jedoch sehr vorsichtig sein, damit das richtige Gleichgewicht
zwischen "Interne Shorts" und tatsächlichen Short ETF Positionen
beibehalten wrid. Die richtigen Hedges sind besonders dann wichtig
wenn der Markt kurzfristig dreht und z.B. ein Spike zustande kommt
bzw. der Trend sich blitzartig in die andere Richtung wendet.
Wichtig zu bemerken ist jedoch, dass selbst wenn
man Position Trading anhand der CF Strategie durchführt, dass der
insgesamte Portfoliowert dennoch vorrübergehend absinken kann. Warum?
Die sogenannten Core Positions können für einen bestimmten Zeitraum
an Kurs verlieren selbst wenn man laufend Tradinggewinne im
Durchhandeln erzielt. Über einen längeren Zeitraum hindurch, sollten
eben gut ausgesuchte Positionen dann schlussendlich enstprechende
Kursanstiege verbuchen. Da man verschiedene Positionen traded, kann
also der insgesamte Portfoliowert auch längerfristig fallend sein,
je nachdem wann eben der Kurswert der Core Positions wieder ansteigt.
Doch nach dem Kursanstieg erhöht sich das Gewinnmomentum und der
Wert des Portfolios aufgrund des Kursanstieges bei den Core
Positions, sowie der angesammelten Tradinggewinne.
Beispiele zum Position
Trading anhand der CF Strategie
Als Beispiel nehmen wir an, dass die XYZ
Aktie/ETF einen derzeitigen Kurs von z.B. USD 40,- aufweist. Wir
erwarten uns im Laufe der Zeit eine Kurssteigerung auf ca. USD 60,-.
Der Position Trader anhand der CF Strategie wird somit beginnen die
erste Position der XYZ Aktie/ETF um USD 40,- zu kaufen. Wenn der
Kurs der XYZ auf z.B. USD 42,- steigt und dann das Kursmomentum sich
verläuft, und je nach insgesamter Marktsituation, dann würde die
Position beim Kurs von USD 42,- liquidiert werden und so ein 5%
Gewinn des eingesetzen Kapitals realisiert werden. Aber wenn das
Kursmomentum weitergeht und je nach Stärke des Momentums, dann würde
unter Umständen noch eine weitere XYZ Position um z.B. ca. USD 41,-,
USD 42,-, usw. gekauft werden bis eben das Kursmomentum sich in XYZ
abschwächt. Dann wenn z.B. 2-3 Positionen der XYZ Aktie/ETF gekauft
wurden, dann würde eine oder auch alle Positionen am momentanen
Kurstop verkauft werden um eben Gewinne zu realisieren und somit
abzusichern. Oft dauern Trades dieser Art nur ca. 5-10 Minuten bzw.
der momentane Zyklus bzw. Trend kann auch 15-30 Minuten oder sogar
länger anhalten. Es kommt immer auf die spezifische Aktie/ETF an,
bzw. auch auf den Zustand des insgesamten Marktes.
Nun was passiert wenn im
obrigen Beispiel die erste Position bei USD 40,- gekauft wurde und
das Kursmomentum sich dann sogleich abschwächt und die XYZ Aktie/ETF
steigt im Kurs einfach nicht? Wenn der Kurs nun auf dem USD 40,-
Niveau hängenbleibt, dann beobachtet und analysiert man die
Situation fortwährend. Wenn die Sache zu langweilig wird (d.h.
z.B. das Handelsvolumen abnimmt und der Kurs sich nicht mehr bewegt),
dann verkauft man eben die erste Position der XYZ Aktie/ETF zum
Einstandspreis oder nach Möglichkeit mit einem kleinen Gewinn. Doch
wenn die Indikatoren auf eine negative Kursentwicklung deuten, dann
könnten wir die gekaufte erste Position sogar unter unserem
Einstandspreis von USD 40,- verkaufen und diese Position in die
sogenannte "Interne Shorts" Kategorie stecken. D.h., nun wendet sich
die Spekulation von einem einst gewünschten Kursanstieg auf einen
vorrübergehenden Kursverfall damit wir die verkaufte Position um
einen niedrigeren Preis nachkaufen können. Wenn z.B. der Kurs der
XYZ Aktie/ETF auf USD 39,50 fällt und es scheint dass das
Kursmomentum nach unten deuted, dann verkaufen wir eben unsere
ursprüngliche Position um z.B. USD 39,50 mit der Absicht diese
Position bei z.B. USD 38,50 wieder nachzukaufen, ... und erzielen so
einen Gewinn von USD 1,- pro Aktie. Klar, wir haben die
Originalposition noch immer mit den Originalkaufkurs von USD 40,-
eingebucht, aber wir haben soeben zwischendurch einen 2,5% Gewinn an
dieser Position realisiert.
Wir handeln nun die
spezifische Position so lange wie wir wollen bzw. so lange wie die
Volatilität in der XYZ Aktie/ETF anhält. Wenn dann z.B. der Kurs der
XYZ auf USD 35,- absackt, dann kaufen wir z.B. eine gleichgewichtete
Aktienposition und haben somit ein Average Down durchgeführt. D.h.,
eine Position wurde um USD 40,- gekauft und eine weitere
gleichgewichtete Position wurde um USD 35,- erworben, sodass unser
Durchschnittskurs nun auf USD 37,50 reduziert wurde. Der Kurs muss
daher auf USD 37,50 avancieren damit wir beide Positionen zum
Einstandspreis liquidieren können. Doch im Rahmen dieses Trades
haben wir zumindest USD 1,- je Aktie Gewinn an der ersten Position
verdient. Wir könnten auch die USD 35,- Position um die USD 37,50
verkaufen und zusätzlich USD 2,50 je Aktie Gewinn für diese USD 35,-
Position realisieren. Dies wäre ein zusätzlicher 7,1% Gewinn des
eingesetzen Kapitals für diese spezifische Position. Wenn nun das
Kursmomentum der XYZ auf USD 40,- weitergeht, dann können wir die
ursprüngliche USD 40,- Position zum ursprünglichen Einstandspreis
von USD 40,- verkaufen und haben daher keinen Verlust in dieser
spezifischen Position. Aber im insgesamten Prozess war es uns
möglich einen USD 3,50 Gewinn je Aktie zu realisieren was einem
Gesamtgewinn von 8,75% in gleichgewichteten Positionen des
ursprünglichen Kapitaleinsatzes gewährte. Sehr oft finden wir diese
Art von Kursvolatilität Intraday bzw. innerhalb von ein paar Tagen.
Erstklassige Volatilität kann
man
meist bei 3x Leveraged Long ETFs wie z.B. dem FAS, DRN, EDC, TNA,
TYH, TQQQ, UPRO, usw.
finden, sowie auch in deren Gegenstücke den 3x Leveraged
Short ETFs. Man sollte jedoch nie mehr als ca. 10-20% des gesamten
verfügbaren Tradingkapitals in einer bestimmten Aktie/ETF Position
verwenden. Und dabei sollte man diesen Anteil in ca. 3-4
gleichgewichtete Teile aufteilen. Oder zwecks Illustration, man
könnte z.B. insgesamt 800 Stück einer spezifischen Aktie/ETF kaufen
und beginnt die erste Position mit 200 Stück. Die zweite Position
hat dann ebenfalls 200 Stück oder je nach Marktsituation und
Momentum kauft man vielleicht sogar 400 Stück für diese zweite
Position. Wenn nun die gesamte Position erworben wurde, dann kann
die gesamte Position von 800 Stück hin und her getraded werden, oder
man agiert in Blöcken (wird von uns bevorzugt). Man kann z.B.
dann mit zwei Blöcken von je 400 Stück agieren oder auch im Ausmass
von vier Blöcken zu je 200 Stück, ... wobei die diesbezügliche
Vorgangsweise von diversen Kriterien abhängig ist, wie z.B. Market
Action, Marktsentiment, Kursmomentum der spezifischen Aktie/ETF,
sowie auch das momentane bzw. auch das langfristige Risk/Reward
Verhältnis, usw.
Unterm Strich ist es so, dass
das geschickte und häufige Trading der Positionen im Gesamten oder
jeweils in Teilen (wird von uns bevorzugt), Gewinne in jedem
Trade generiert und so im Laufe der Zeit die Performance
entsprechend steigert. Wenn man richtige Analyse betreibt, dann wird
die ursprüngliche Position über den ursprünglichen Kaufkurs notieren
während man im Laufe Zeit eben laufend Zwischen-Tradinggewinne
lukriert. Nochmals, wenn z.B. eine spezifische Aktie/ETF einen
Aufwärtstrend längerfristig durchsetzt, dann ist es empfehlenswert
jedes Mal in eine überhitzte Kursentwicklung die Position
hineinzuverkaufen, und dann in der momentanen Korrekturphase wieder
zu einem günstigeren Kurs nachzukaufen. Es ist dabei sinnvoll die
Position(en) in verschiedene Blöcke zu unterteilen. Daher hat man
laufend Liquidität um potenziell niedrigere Kurse auszunützen, sowie
andererseits versäumt man nicht unerwartete Kurssprünge in den
gehaltenen Blöcken einer Position.
Mit dem
Position Trading anhand der CF Strategie ist es auch viel leichter für den Position
Trader sich längerfristig auf das Handeln der selben Wertpapiere zu
konzentrieren, statt laufend nach neuen Wertpapieren Ausschau zu
halten und sich dann auf jene neuen Wertpapiere einzustimmen. Durch
das Position Trading anhand der CF Strategie kann sich der Position
Trader auf die ausgesuchten und bestimmten Wertpapiere einstimmen
und deren Verhalten in Sachen spezifischer Kursentwicklung besser
verstehen. Und so ist es leichter wesentlich mehr gewinnbringende
Trades durchzuführen. Mit dem
Position Trading anhand der CF Strategie werden laufend viele kleinere Gewinne zusammengesammelt,
wobei dadurch die insgesamte Performance im Laufe der Zeit
gesteigert wird und so auch das Risiko entsprechend reduziert wird.
Bei dieser Strategie erübrigt sich auch die Notwendigkeit
Wertpapierpositionen mit ständiger Ungewissheit längerfristig zu
halten.
|
Ein Wort zum
Risk
Management:
Obwohl praktisch jedes Börsenengagement eine reine Spekulation
darstellt
und man dabei ein grosses Risiko eingeht einen Teil oder sogar das
gesamte Investementkapital zu verlieren, so gibt es für Investoren
und Traders zahlreiche Mittel um das Riskio entsprechend
einzuschränken. Unter anderem z.B. via der MimoMat™
Strategie werden Tradinggewinne laufend mitgenommen und somit
abgesichert. Zu den vielfachen Risk Management Methoden beim Trading
sind hier noch einige Vorschläge angeführt die bei der Wahl eines
Hedge Fonds zusätzlich zum effektiven grundlegenden Risk Management
hilfreich sein können:
1) Für aktive Traders: ETFs statt
einzelne Aktien verwenden
Für aktive Traders kann es sicherer sein mit ETFs zu handeln statt
mit einzelnen Aktien. Mit ETFs kann das Risiko gegenüber Engagements
in einzelnen Aktien reduziert werden. Zugleich kann dabei eine
Hedging Strategie verwendet werden indem man Long/Short ETFs in
einem Sektor verwendet. Auch können Hedge Fonds von einer
entsprechenden ETF Trading-/Investmentstrategie profitieren um so
ihr Risiko zu reduzieren.
2) Für Hedge Fond Investoren: Die
Strategie des Fonds verstehen
Für Investoren ist es wichtig, dass jene zumindest grundlegend die
Trading- und/oder Investementstrategie des spezifischen Hedge Fond
verstehen.
3) Keine Mangementgebühren,
sondern nur Erfolgsprämien
Fast alle Hedge Fonds verrechnen Managementgebühren, die wir
keinesfalls befürworten. Es ist wesentlich besser wenn Hedge Fonds
nur Erfolgsprämien verrechnen (z.B. eine Erfolgsprämie für jeden
erfolgreichen Trade und/oder jedes erfolgreiche Investment). Damit
lässt es sich besser einschätzen ob eine Fondstrategie auf längere
Sicht hin erfolgreich sein wird, da das Fondmanagement nur bei
Erfolg der Trading-/Investmentstrategie verdienen kann.
4) Transparenz
Transparenz ist für jede zwischenmenschliche Beziehung
ausschlaggebend. Jedem Investor sollte es ermögicht werden den
echten aktuellen Wert seines Investments laufend zu beobachten.
Daher empfiehlt es sich, dass Hedge Fonds ihren Investoren die
Möglichkeit bieten den aktuellen Wert (mark-to-market) des Investments z.B. via
Aktualisierung des Basiswertes (oder einer Einheit) auf einer
Website laufend (zumindest täglich) festzustellen. Damit wird
ein wichtiger Risk Management Komponent gegenüber jedem Teilnehmer
geschaffen um deren Risikotoleranz laufend einzuschätzen damit jene
Teilnehmer nicht durch monatliche oder vierteljährliche oder gar
jährliche Kontoauszüge überrascht werden.
5) Keine Sperrfristen, keine Kontoeinfrierungen und
keine Ausstiegsstrafen
Es ist verständlich, dass einige Hedge Fonds langjährige
Investementstragien verfolgen die oft illiquide Investitionen
beinhalten und daher ein langjähriges Engagement der Teilnehmer
erfordert. Doch die meisten Hedge Fonds die mit aktiven Trading
beschäftigt sind, sollten keine Sperrfristen haben, sondern
sollten ihren Teilnehmern jederzeitige Ausstiegsmöglichkeiten
offerieren. Keinesfalls sollten Ausstiegsstrafen verrechnet werden,
sondern jeder Investor sollte jederzeit sein Geschäftsverhältnis mit
einem Hedge Fond ohne zusätzliche Kosten auflösen können.
Wenn man alle bzw. einige dieser Kriterien bei
der Suche nach einem Hedge Fond beachtet, so kann dies beim
persönlichen Risk Management sowohl des Teilnehmers als auch des
spezifischen Hedge Fonds hilfreich sein. Es ist jedoch eine Tatsache,
dass die Börsen oft Kursschwankungen (Volatilität)
verursachen und daher sogar die besten Hedge Fonds nicht immer
konstante Renditen erwirtschaften können, sondern sogar gelegentlich
auch Minusjahre einfahren. Es kommt oft auf die Trading-/Investmentstrageie
des Fonds an, sowie auch auf die insgesamte Performance der Börsen
im Allgemeinen. Aber gute Hedge Fonds die Integrität besitzen,
offerieren ihren Teilnehmern Transparenz, sowie jederzeitige
Ausstiegsmöglichkeiten, und jene Fonds verrechnen nicht zahlreiche
Gebühren, sondern werden sich hauptsächlich bzw. nur auf Erfolgsprämien
konzentrieren.
|